Judo

Die ersten Anhänger des "sanften Weges" sind dem Vorstand noch heute dafür dankbar, dass er im September 1972 Geld für eine Judo-Matte "locker" machte. Der Start zu einer der führenden Abteilungen dieses fernöstlichen Kampfsportes in Bielefeld. Für Eintracht kein billiges Vergnügen: 100 Quadratmeter Mattenfläche kosteten 1980 bereits 16.000 Mark ( € 8180,67 ). Und die Abteilung brauchte schon bald 200 Quadratmeter, damit die rund 100 Judokas optimal trainieren konnten.
Zu den Höhepunkten im Sportbetrieb gehörte unter anderen der Trainingsbesuch der Juniorennationalmannschaft, mit dem späteren Olympia-Gewinner Günter Neureuther. Ein weiteres Highlight war unser Gegenbesuch in der Warendorfer Sportschule beim damaligen Bundestrainers Han Ho San, in der Zwischenzeit Ehrenbundestrainer. "Ich wurde noch nie so heftig über die Matte gezogen wie heute. Ist es nicht schön, wenn der Schmerz nachlässt ?", lächelte anschließend ein begeisterter Teilnehmer.
Auch bei den Judokas ist Nachwuchsarbeit die wichtigste Aufgabe. Viele von ihnen tragen inzwischen farbige Schüler-Gürtel (Kyu-Grade), auch DAN-Träger (Schwarzgurt/ Meistergraduierung) hat Eintracht ausgebildet.
Regelmäßig richtet die Abteilung verschiedene Kreis- / Bezirksmeisterschaften und Turniere für A- / B- und C-Jugend aus.
Trainiert wird mittlerweile, nach diversen Umzügen von der Sudbrackschule zur Fröbelschule, zur Kuhloschule, zum Ceciliengymnasium, an der Rohrteichstraße in der "neuen" Halle der Diesterwegschule.
Jeweils am Mittwoch sind zwischen 18:00 Uhr und 19:45 Uhr die Kinder und Jugendlichen von sieben bis sechzehn Jahren dran, danach bis 21:30 Uhr die Erwachsenen. Der Älteste ist übrigens 62 Jahre jung.

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