Handball

1928 traten die Handballer zum ersten Mal auf den Plan. Seitdem haben sie viele Erfolge an ihre Fahnen heften können. Immer waren sie eine der stärksten Abteilungen in der "Eintracht". Im Jahr 1993 ging man eine "gute Ehe" mit dem Gadderbaumer Turnverein ein. Die gemachten Erfahrungen im Jugendbereich führten im Jahr 2009 dazu, dass neue Wege beschritten wurden. Zusammen mit den Handballern der SV Brackwede lebt man seitdem in einer sehr fruchtbaren und stabilen Dreierbeziehung. Als hervorragender Landesligadritter hat sich die Erste für die Saison 2010/11 den Aufstieg in die Verbandsliga als Ziel gesetzt.

Zum ersten Mal machten die Handballer bereits 1937 auf sich aufmerksam. Gegen den Lufwaffensportverein Gütersloh holten sie die Bezirksmeisterschaft. Ein Sieg, der vor dem Hintergrund der damaligen Zeit weit mehr Bedeutung hatte als nur Grundlage für den Aufstieg zu sein. Doch erst noch dem 2. Weltkrieg begann, was die "Eintracht-Spieler" bis heute auszeichnet: Die intensive Jugendarbeit.

Die dauerte zunächst von 1953 bis zum Ende der 50er Jahre und sicherte zum Schluss einen guten Platz in der Bezirksliga. Eine Leistung, an die erst 1962 wieder angeknüpft werden konnte. 1966 schlugen die Feldhandballer der B-Jugend so klangvolle Teams wie TuS Nettelstedt oder TBV Lemgo und wurden Kreismeister. Bis 1972 der Spielbetrieb beim Feldhandball eingestellt wurde, sammelten die verschiedenen Mannschaften etliche Trophäen. Vor allem die Nachwuchs-Kader der "Eintracht" genossen einen herausragenden Ruf. Der Umschwung zum Hallenhandball war zunächst schwierig. Vor allem wegen der "Hallen-Not". Erst 1980 öffnete die erste Dreifach-Turnhalle im Gebiet des Vereins ihre Pforten an der Kuhlo-Realschule. In den Jahren danach investierte der Verein wieder intensiv in seine Jugendmannschaften. Der Nachwuchs schaffte es sogar in die Bezirksliga, bis 1991 ein sportlicher Tiefpunkt erreicht wurde. Der Grund war ein Problem, dass auch heute nicht an Aktualität verloren hat: Viele Jugendliche wechselten als Erwachsene zu anderen Vereinen.

Da half die "Ehe" mit dem GTB weiter. In den Jahren 1997 bis 1999 war die HSG Eintracht Gadderbaum, so der erste "Familienname", in der Verbandsliga vertreten. Nach diesem sportlichen Höhepunkt musste die HSG leider auch mit heftigen Rückschlägen leben. Nach dem Abstieg 1999 aus der Verbandsliga schaffte man im 1. Landesligajahr noch den Klassenerhalt, musste dann aber in der Saison 2000/01 auch diese Klasse aufgeben und rutschte in die Bezirksliga ab. Damit war die Talfahrt jedoch noch nicht gestoppt, so dass in der Folge sogar der schmerzhafte Abschied aus dem überkreislichen Handball hinab in die Kreisliga A folgte. Nach der Kreismeisterschaft 2006 und der damit verbundenen Rückkehr in die Bezirksliga spielte die "Erste" als Neuling gleich eine starke Saison und belegte Platz vier. Im zweiten Jahr der Bezirksliga gelang der erhoffte Wiederaufstieg in die Landesliga. Die zweite Mannschaft schaffte nach dem Abstieg im Sommer 2007 den sofortigen Wiederaufstieg in die Kreisliga A. Sie soll mit Hilfe der Jugend zur echten Reserve der "Ersten" werden. Perspektivisch ist sogar ein Platz in der Bezirksliga nicht unrealistisch. Auch der dritten Mannschaft gelang 2008 der Aufstieg in die Kreisliga B, doch löste sich diese Mannschaft noch vor Saisonbeginn auf.

Nicht nur durch dieses Zeichen wachgerüttelt, begannen nun erste Gespräche und Planungen zur Erweiterung der HSG. Mit der Sportvereinigung Brackwede gab es aus der Jugend bereits gute Erfahrungen. So kam es im Sommer 2009 zu einer neuen großen Hochzeit und damit auch dem neuen Familiennamen HSG Eintracht Gadderbaum Brackwede Bielefeld (HSG EGB). Für die neue HSG stritten in der ersten Saison gleich wieder fünf Männer-, erstmals eine Frauen- sowie zwei Mädchenmannschaften um Titel und Punkte. Wie richtig die Entscheidung für diese Dreierbeziehung war zeigt der erste Saisonabschluss:Die Erste klopfte zeitweilig sogar an die Tür zur Verbandsliga und wurde schließlich hervorragender Dritter. Der Dritten gelang der Aufstieg in die Kreisliga A zur Zweiten, die den personell größten Umbruch hinnehmen musste.Mit 40:0 Punkten schaffte die Fünfte als Kreisklassenmeister ebenso die Rückkehr in die Kreisliga C wie die Vierte.
Dazu wurde auch noch die Damenmannschaft Kreisklassenmeister und spielt nun in der Kreisliga.Schließlich feierten beide Mädchenteams in der B- und C-Jugend die Vizekreismeisterschaft.Die männlichen Jugendlichen der A- bis C-Jugend gingen im Jahr 2005 zunächst eine Jugendehe mit dem HT SF Senne ein. Zur Saison 2007/2008 wurde die Jugendspielgemeinschaft um die Spieler der SV Brackwede erweitert und man hört seitdem auf den Namen JSG Bielefeld-Süd. Nachdem die erste JSG bereits den Bezirksvizemeister in der B-Jugend stellen konnte, spielte die Truppe von Ivo Kraft in der Saison 2007/2008 in der Oberliga, wurde dort Zweiter und spielte um die Westfalenmeisterschaft mit. In der Folgesaison spielten sogar A1 und B1 in der Oberliga sowie die A2 in der Bezirksliga. Diese Erfolge machten größere Vereine aus der Region auf unsere gute Jugendarbeit aufmerksam und so kam es wieder einmal zu dem erwähnten schmerzhaften Aderlass, als viele Spieler die JSG und damit auch die HSG zur Saison 2009/2010 verließen. Fest davon überzeugt dass unser Konzept dennoch stimmt, wurde die JSG im Sommer 2009 zunächst auf den gesamten Jungenbereich und in diesem Jahr nun auch auf den Mädchenbereich ausgeweitet. Damit hat die JSG im Sommer 2010 nun 11 Jungen- und 5 Mädchenmannschaften, von denen die weibliche B- und C1-Jugend in der Bezirksliga spielen und eine Reihe von Auswahlspielerinnen stellen, am Start.

Der Kinderhandball (Minis und gemischte E-Sonderstaffel) verbleibt weiterhin in der HSG EGB. Obwohl hier ganz besonders der Spaß an der Sache und die bestmögliche Entwicklung der Kinder (menschlich wie sportlich) im Vordergrund stehen, verzeichnen auch diese Teams immer wieder schöne Erfolge. Diese Arbeit an der Basis ist uns ganz besonders wichtig, bildet sie doch die Grundlage für eine auch in der Zukunft gesunde Handball-Abteilung.

Mit unserem hoch engagierten und gut ausgebildeten Trainerstab werden wir auch in Zukunft den Nachwuchshandballern ein ideales Umfeld für die eigene Entwicklung bieten. Ziel ist es, DER Anlaufpunkt für alle handballinteressierten Kinder von Sieker bis Sennestadt zu sein. Mit unseren Trainingsmöglichkeiten in der Kuhlo-Realschule, in Gadderbaum, Brackwede, Senne und Sennestadt sowie leistungsgerechten Spielmöglichkeiten in allen Altersklassen, egal ob der Spaß oder der Leistungsgedanke im Vordergrund steht, sind wir in Bielefeld einzigartig. Die JSG Bielefeld-Süd ist eben nicht irgendein Verein, es ist das gute Gefühl einer großen leistungsstarken Familie anzugehören ... und später kann es dann in der HSG EGB oder dem HT SF weitergehen. Am 01.042015 wurde die JSG Bielefeld-Süd auf Wunsch von HT SF Senne aufgelöst.

Unser Motto ist so einfach wie Handballspielen:
"Beim Training vorbeischauen, Atmosphäre aufsaugen, Freunde finden und dann ganz schnell mitmachen!"



Für weitere Informationen über die HSG klicken sie bitte
hier

Kontakt | Impressum | Satzung